Einladung zur Veranstaltung im Rahmen des vom Café Kollektiv Kabale organisierten Festivals San Francis
Vortrag,
Diskussion, Erfahrungsaustausch
Unabdingbare Voraussetzung für eine günstige Entwicklung von Kindern
ist die liebevolle
Hingabe und uneingeschränkte Aufmerksamkeit durch eine feste Bezugsperson,
am besten
natürlich die Mutter – so lautet das konservative Dogma. Aber die
Debatte um die richtige,
verantwortungsvolle Kindererziehung ist wieder angeheizt. Kinderkrippen und
Tagesmütter
für unter Dreijährige gelten zunehmend als akzeptable Lösung.
Unabhängig von der Tagespolitik suchen emanzipatorische Bewegungen nach
geeigneten
Modellen und Erfahrungen. Ansätze zur kollektiven Kindererziehung scheinen
Lösungen
anzubieten, die Sorgeberechtigte entlasten, Nicht-Eltern und Kindern neue Erfahrungsräume
eröffnen. Wie kann das im Alltag funktionieren, was bringt es und wo liegen
die Stolpersteine?
Welche Eltern- und Rollenbilder wollen wir Kindern vermitteln? Welche Geborgenheit,
Bindungsangebote und soziale Herausforderungen brauchen Kinder? Wo fehlt es
an
förderlichen Strukturen und wo fehlt vielleicht nur der Mut, um vorhandene
Möglichkeiten
zu nutzen?
Sonntag, 27. September 2009, 15:00 Uhr, Café Kabale (Geismar Landstr.
19)
Natürlich mit den drei K's: Kaffee, Kuchen, Kinderbetreuung