Machen Sie den Test!
Sozialabbau, Lohnkürzungen, Gesundheitsreform, Rentenklau, Arbeitslosigkeit... Die Agenda 2010 (Hartz I - IV) kommt bestimmt. Sind Sie bereit? Mit der richtigen Einstellung können die aktuellen Reformen der Ruck in ihrem Leben sein, um ganz neue Wege einzuschlagen. Nutzen Sie Ihre Chance und gewinnen Sie Klarheit über Ihre persönliche Einstellung zur Arbeitswelt. Überprüfen Sie mit elf Fragen, ob Sie bereit sind für gesellschaftliche Innovation. Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit: Anleitung beachten, Antworten ankreuzen, Punkte zusammenzählen und herausfinden, welcher Arbeits-Lebens-Typ Sie sind. Mit ein paar Tipps können Sie Ihren Lebens- und Arbeitsstil optimieren und gelassen einer gesellschaftlichen Veränderung entgegenblicken: Damit die Agenda 2010 zur Erfolgsstory 2010 für Sie wird!
Bevor Sie loslegen - beachten sie bitte folgende wichtige Hinweise:
Beantworten Sie die Fragen ehrlich und spontan. Überlegen Sie nicht, was
von Ihnen erwartet werden könnte, sondern entscheiden Sie sich gemäß
Ihrer persönlichen Wünsche und Vorlieben. Welche Gefühle, Gedanken,
Verhaltensweisen würden Ihnen am ehesten entsprechen (Antworten bitte aufschreiben)?
1) Ihr Wecker holt Sie - wie jeden Morgen - viel zu früh aus Schlaf
und Träumen. Die Arbeit ruft und schon kurze Zeit später wird man
Sie auf Ihrer Arbeitsstelle erwarten. Was denken sie?
a) Mist, ich muss schon raus, das frühe Aufstehen nervt.
b) Schön, der Morgen ist da und ich kann endlich wieder Geld verdienen.
c) Zum Glück gibt es Urlaub und freie Tage, hoffentlich habe ich
von beidem bald mehr.
2) Ihr Chef teilt Ihnen mit, dass es zukünftig weder Urlaubs- noch
Weihnachtsgeld für Sie gibt. Seine Begründung: Kosteneinsparungen
müssen sein, um die Firma zu retten. Wie verhalten Sie sich?
a) Ich bedanke mich bei meinem Arbeitgeber, dass er mich mit meinem
Einsatz an der Rettung der Firma teilhaben lässt.
b) Ich ärgere mich darüber und arbeite im Ausgleich etwas
langsamer und entspannter.
c) Ich rufe meine Gewerkschaft an und helfe mit beim Organisieren von
Streiks und Demonstrationen.
3) Sie haben es sich zur Gewohnheit gemacht, viel Zeit und Geld in
ein gepflegtes Äußeres zu investieren,...
a) ...weil ich mich nur so wohl fühle.
b) ...weil ich gerne durch Drogerien schlendere und Kosmetik- und Pflegeprodukte
kaufe.
c) ...weil ich ein Aushängeschild für meine Firma bin.
4) Welche der folgenden Aussagen würden Sie zu Ihrem Lebensmotto
machen wollen?
a) Ich arbeite, um zu leben.
b) Ich lebe, um zu arbeiten.
c) Her mit dem schönen Leben.
5) Die Firma, für die Sie arbeiten, stellt allen Angestellten ein
Handy zur Verfügung. Einzige Bedingung: Sie müssen der Firma die Nummer
mitteilen. Sie lassen sich darauf ein,...
a) ...weil heute jede/r ein Handy hat.
b) ...weil ich hoffe, damit auch Privatgespräche bei der Firma abrechnen
zu können.
c) ...weil ich für meinen Betrieb immer und überall erreichbar sein
möchte.
6) Eine alte Freundin von Ihnen kommt überraschend für einen
Tag in die Stadt. Sie würden sich gerne mit Ihr treffen, aber Sie hat nur
dann Zeit, wenn Sie eigentlich arbeiten müssten. Was tun Sie?
a) Ich erfinde eine Magen-Darm-Grippe und melde mich für den Tag
krank.
b) Pflicht geht vor: Ich habe diesmal eben keine Zeit.
c) Ich frage meinen Chef, ob ich heute mal etwas früher gehen könnte
und hoffe auf sein Verständnis.
7) Sie müssen zur Arbeit. Beim Aufstehen ist Ihnen übel, die
Nase läuft und Sie haben Kopfschmerzen, eine ordentliche Erkältung
sitzt Ihnen in den Knochen. Wie reagieren Sie?
a) Ich werfe Tabletten ein und versuche, so gut es geht, meine Arbeit zu erledigen.
b) Ich nutze die Symptome und versuche meine Hausärztin zu einer Krankschreibung
für fünf Tage zu bewegen.
c) Ich benachrichtige die Personalabteilung und bleibe vorsorglich einen Tag
im Bett, um am Folgetag mit neuer Energie „durchstarten“ zu können.
8) Seit Wochen werden Sie von Ihren Kolleg/innen gemobbt. Es werden
diffamierende Gerüchte über Sie verbreitet und Kolleg/innen treten
Ihnen kalt und abweisend entgegen. Wie verhalten Sie sich?
a) Ich kündige, weil mich die Situation zu sehr belastet und ich nicht
mit Leuten zusammenarbeiten möchte, die mich nicht wollen.
b) Ich gehe zu einer Selbsthilfegruppe oder Beratungsstelle und frage um Rat.
c) Ich verdränge meine Angst und meine Wut und gehe zum Gegenangriff über
- schließlich hat fast jede(r) eine Leiche im Keller, die man zum eigenen
Vorteil hervorziehen kann.
9) Sie sind auf dem Weg zur Arbeit, geraten jedoch in einen Stau und
alles sieht nach Zuspätkommen aus. Was tun Sie?
a) Ich bleibe ganz gelassen, höre meine Lieblingsmusik und träume
stop-and-go von der letzten Liebe im Herbstlaub.
b) Ich arbeite mich mit allem was mein Wagen hergibt und unter Risiko bis zum
Stauanfang vor und schwöre, dass mein nächstes Auto mehr PS hat, damit
ich auch in bedrängten Situationen überholen kann.
c) Ich nehme mir vor, ab sofort eine halbe Stunde früher loszufahren.
10) Vor einiger Zeit haben Sie bemerkt, dass ihr Betrieb nicht gut organisiert
ist. Alles könnte einfacher und schneller gehen, so dass es auch weniger
Ärger mit den Kund/innen gäbe. Was tun Sie?
a) Ich ignoriere den Zustand. Die Geschäftsführung soll sich darum
kümmern, wenn die Profitrate sinkt. Den Kund/innen sage ich, dass ich nichts
dafür kann.
b) Ich engagiere mich in angemessener Weise, mache Verbesserungsvorschläge
und hoffe auf eine verbesserte Weihnachtsgratifikation oder eine Beförderung.
c) Ich versuche mit den Kolleg/innen die Arbeitsabläufe zu verbessern und
nutze die entstehenden Freiräume unbemerkt für Gespräche, Skatspiel
oder Ruhepausen.
11) Ihre Arbeit erscheint Ihnen von Tag zu Tag eintöniger. Sie
langweilen sich zunehmend. Was denken Sie?
a) Soll das alles sein in meinem Leben?
b) Die nächsten paar Jahre bekomme ich auch noch kaputt.
c) Noch zwei Jahre und ich habe genug Geld zusammen, um meinen lang gehegten
Wunsch zu erfüllen.