
Schöner Leben Göttingen ist eine offene herrschaftskritische
Gruppe, die lernt, kämpft und schöner lebt, um diese Gesellschaft
von Grund auf zu verändern. Wir möchten Euch einladen dabei mitzumachen.
Wir bezeichnen uns als herrschaftskritisch, weil wir Fremdbestimmung in jeder
Form überwinden wollen.
Unsere Arbeit betrachten wir als einen Lern- und Kampfprozess mit dem Ziel,
einem herrschaftsfreien, schöneren Leben schrittweise näher zu kommen.
Wir führen theoretische Debatten, leisten kreativen Widerstand auf der
Straße und suchen nach real-utopischen Lösungen für das Zusammenleben.
In der politischen Praxis streben wir eine offene, bewegungs- und kooperationsorientierte
Organisierung von unten an, in der es keine Hierarchien oder Zwangsgemeinschaften
gibt. Was wir konkret machen, welchen Themen wir uns widmen und wie wir das
tun, hängt davon ab, was die direkt beteiligten Leute machen wollen. Entsprechend
sind unsere Aktivitäten und Themen vielfältig. Wir versuchen eine
Balance zwischen längerfristigen Projekten und dem aktuellen Eingreifen
in das Tagesgeschehen zu halten.
Die Mitarbeit bei Schöner Leben Göttingen soll Spaß machen und
die eigene Emanzipation vorantreiben. Wir sind auf der Suche nach neuen Wegen
zu einem emanzipierten Leben - fertige, dogmatische Rezepte dafür lehnen
wir ab. Dementsprechend bemühen wir uns auch aktiv um die Reflexion und
Weiterentwicklung unserer Arbeitsweise.
Wir machen mit bei Projekten wie: NutzerInnengemeinschaften (www.whopools.net),
Alte-Schwestern-Netzwerk, Göttinger Antirepressionsvernetzung, Initiative
„antisexistisch kneipen“, Göttinger Gipfelzeitung, FreiRäume-Treffen,
Soli-Partys. Daneben führen wir die „(Keine)-Kinder-kriegen“-Debatte,
organisieren Veranstaltungen, blockieren Naziaufmärsche, machen Workshops
(z.B. Gender-Waschanlage), diskutieren zu Strafe und Knast, machen Straßentheater,
direkte Aktionen u.v.m.
Utopia - come and make it happen!
Schöner Leben Göttingen, September 2007